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Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG
BLZ: 49490070
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Vertreterversammlung der Volksbank im GOP

 

 

Die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford will für ihre Fördertätigkeit eine neue Plattform schaffen. Das Institut denkt an die Gründung einer eigenen Stiftung. Große Zustimmung für dieses Vorhaben gab es auf der jüngsten Vertreterversammlung, die erstmalig im GOP-Theater tagte. Vorstand und Aufsichtsrat wurden aufgefordert, ihre Planungen in dieser Richtung weiter voranzutreiben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bank mehr als 200.000 Euro für soziale und karitative Zwecke in ihrem Geschäftgebiet zur Verfügung gestellt. „Wir wollen Bildung, Sport und Kultur in unserer Region noch stärker fördern“ so Vorstandsvorsitzender Werner Ladage.

Ein erfolgreiches Jahr war 2009 für die Volksbank Bad Oeynhausen in geschäftlicher Hinsicht. Das belegte Ladage vor rund 300 Vertretern der mehr als 40.000 Mitglieder anhand eines umfangreichen Zahlenwerkes. Zum Jahresende verzeichnete die Volksbank 67,0 Millionen Euro mehr an Kundengeldern in ihren Büchern. Die Bilanzsumme stieg um 6,5 Prozent auf 1,422 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Jahresüberschuss der Volksbank liegt bei 3,9 Millionen Euro.

Klare Worte fand Volksbank-Chef Ladage zu der öffentlich diskutierten Kreditvergabepolitik von Banken. Dazu der Vorstandsvorsitzende: „Dem öffentlichen Gerede über eine Kreditklemme können wir eine klare Absage erteilen. Unsere gute Eigenkapitalausstattung versetzt uns in die Lage, alle an uns herangetragenen vertretbaren Kreditwünsche zu erfüllen.“

Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Gewinnbeteiligung der Mitglieder. Die Bank zahlt ihren Eigentümern eine Dividende von 5,75 Prozent, was in der Summe 644.000 Euro ausmacht. Außerdem fließen rund 3,3 Millionen Euro in die Rücklagen. Auf große Zustimmung der Vertreterversammlung stieß auch die geplante Fusion mit der Volksbank Enger-Spenge. Nach der intensiven Zusammenarbeit beider Institute in den vergangenen Jahren sprach sich das Bankenparlament einhellig für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft aus.

Nach langjähriger Tätigkeit scheidet Jürgen Ottensmeyer aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat aus. Einen klaren Vertrauensbeweis gab es für die Amtsinhaber Horst Wibbeler aus Bünde und Ulrich Welpott aus Löhne. Beide wurden einstimmig für drei weitere Jahre im Kontrollgremium bestätigt.

 

Mit Dank für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde der Herforder Jürgen Ottensmeyer (3.v.r.) aus dem Aufsichtsrat der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford verabschiedet. Das Foto zeigt ihn mit (v.l.) Klaus Kemper (Aufsichtsratsvorsitzender), Werner Ladage (Vorstandsvorsitzender), Wolfgang Rediker (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), Michael Knoll (Vorstand) und Andreas Kämmerling (Vorstand).