"Privatvermögen wie eine zweite Firma betrachten"

Sascha Beckmann berät Unternehmer bei der Sicherung und Mehrung ihres privaten Vermögens

Baut für vermögende Firmenkunden der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eine neue Form des Vermögensmanagements auf: Sascha Beckmann

Ein Unternehmen aufzubauen und zu führen, erfordert in der Regel den ganzen Mann oder die ganze Frau. Gemeint sind 70 Wochenstunden und mehr und alle Gedanken bei der Zukunft der Firma. Dass viele Unternehmenslenker zu wenig an sich denken, werden nicht nur Familienmitglieder und Gesundheitsforscher reklamieren. Auch Banker erleben immer wieder, dass das Leben neben der Firma zuweilen aus dem Fokus gerät.

Bezogen auf Geld und Werte steht dahinter die Erkenntnis, dass erfolgreiche Unternehmer zwar penibel genau auf die Zahlen in ihrer Firma schauen, oft aber nicht genau verfolgen, wie sich ihr Privatvermögen entwickelt. Das schlummert dann auf Festgeldkonten und wird in diesen Zeiten leider nicht mehr, sondern eher weniger. Der eine oder andere hat noch Immobilien. Oder Aktien. „Nur die wenigsten gehen mit ihrem Privatvermögen um wie mit einer zweiten Firma“, weiß Sascha Beckmann (40), der sich bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford auf eine besondere Dienstleistung spezialisiert hat – die Beratung vermögender Unternehmer.

Wer als Eigentümer oder Geschäftsführer ein erfolgreiches Unternehmen besitzt oder führt, profitiert: Am Ende eines jeden Geschäftsjahres winken Sonderzahlungen in Form von Tantiemen oder Ausschüttungen. Diese Summen werden selten zum Leben gebraucht, oft einfach auf die hohe Kante gelegt. Nicht aus Unachtsamkeit oder Überfluss, sondern weil viele die Mühe scheuen, auch im Bereich der privaten Finanzen Strukturen und Controlling aufzubauen. An diesem Punkt setzt Beckmanns Arbeit an: „Wir wollen unsere Kunden entlasten, bieten vollumfängliche Analysen sowie die Empfehlung für eine Neustrukturierung an. Gerne verfolgen wir die Ergebnisse und optimieren fortlaufend.“ Vermögensdialog heißt der neue Service, den die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford ihren Kunden bis auf weiteres kostenlos anbietet.

Das Erfolgsrezept folgt der alten Weisheit, dass nicht alle Eier in einen Korb gehören. Beckmann weiß: Oft ist die Liquidität weit höher, als sie sein müsste. Oder der Anteil der Barwerte wie Renten und Versicherungen hat die Überhand. Sachwerte wie Immobilien haben viele, offene Immobilienfonds jedoch nur wenige. Auch Substanzwerte wie Aktien, Zertifikate oder Geschäftsanteile an anderen Unternehmen finden sich eher selten. Von alternativen Anlagen wie in Gold oder rohstoffbasierten Fonds oder Zertifikaten ganz zu schweigen.

Wichtig ist, dass man beginnt, optimierte Strukturen aufzubauen, und diese dann regelmäßig den sich verändernden Rahmenbedingungen anpasst. Nebenbei entsteht auch ein Controlling, wie sich die Werte über die Jahre entwickeln. Das erleichtert die jährliche Einkommensteuererklärung. Und bietet gute Grundlagen, die richtigen Entscheidungen für die Familie und die eigene Zukunft zu treffen.

„Wer einmal verstanden hat, dass bei seinem plötzlichen Tod ein Großteil des erarbeiteten Vermögens an den Staat fallen würde, interessiert sich automatisch für die Themen Erbschaftsteuern, Testament, Schenkung oder die Gründung einer Stiftung.“ Dies hat Beckmann mehrfach erlebt. Nur eine auf die Zukunft ausgerichtete Vermögensstruktur ermögliche den Erhalt des bereits Erarbeiteten über die Generationsgrenzen hinweg.

„Strategisch muss ein Unternehmer eigentlich nur dreimal im Leben über sein Privatvermögen nachdenken“, weiß der Experte: Zum ersten Mal, wenn mehr aufgelaufen ist, als man braucht. Dann wieder, wenn es zu viel ist, um es verlustfrei zu vererben. Und zuletzt, wenn es darangeht, es an die Lieben zu verteilen. Dazwischen ist ein kluges Vermögensmanagement gefragt. Das kann der Unternehmer seiner Volksbank vor Ort überlassen, die genau dieses Know-how anbietet.