Peter Hoffmann

FHB original GmbH & Co. KG, Spenge

Sind mit ihrer Mannschaft erfolgreich und haben mit robusten Manchesterhosen eine Menge Spaß: Produktionsleiterin Kerstin Trippler und Chef Peter Hoffmann von der FHB original GmbH & Co. KG aus Spenge.

Ein echter Charlottenburger heißt bei ihm Veit oder Roland. Der Stenz trägt stolz den Namen Ferdinand. Das will nicht verwirren, das macht Sinn: Bei FHB hat jedes Produkt einen eigenen Namen, 256 gibt es zurzeit. Auch um die emotionale Bindung zwischen Träger und Hose zu verbessern. Aber vor allem, um den Wiederkauf der geschätzten Arbeitskleidung zu erleichtern.

FHB – „Marke des Jahrhunderts“ seit 2013 – ist eine der wirtschaftlichen Perlen des Widukindlandes: Eine der letzten Firmen, die im vermeintlichen Hochlohnland Deutschland erfolgreich Bekleidung näht. Inhaber und kreativer Kopf des 1894 gegründeten Unternehmens ist seit 2002 der Diplom-Kaufmann Peter Hoffmann. Der 51-jährige Marketingexperte erkannte schnell das Potenzial der etwas angegrauten Marke. In den letzten Jahren klopfte er mit vielen frischen Ideen und einem scharfen Blick fürs Wesentliche den Staub aus Trenkercord und Rips-Moleskin. Zunftkleidung ist heute, zwölf Jahre nach dem Neustart, mehr als hoch belastbar und top bequem. Sie ist Kult.

8.000 Zimmerleute, Dachdecker, Maurer, Steinmetze oder Tischler können nicht irren: Die Meisterin trägt Zunftkleidung made in Spenge im Kundengespräch, der Geselle auf der Walz, der Lehrling auf dem Dach. Und sogar der Juniorchef, obwohl der noch in den Kindergarten geht. Hoffmann hat erkannt: Zünftige Kleidung kann mehr als nur nützlich sein. Wer sie bewusst trägt, weiß das Echte und Gute zu schätzen, der weiß anzupacken, der schafft etwas. Arbeitskleidung von FHB ist Statement und Lebensgefühl zugleich, zeitlose Mode für Leistungsträger. Nicht mehr nur zünftige deutsche Handwerker, selbst Holzwerker in Norwegen und Schiffsbauer in Dänemark kleiden sich so; mittlerweile auch viele stilbewusste Kopfarbeiter.

Hoffmann und seine mit Herzblut schaffende 90-köpfige Mannschaft haben den Umsatz in den letzten zehn Jahren verdreifacht, die jährlichen Zuwachsraten sind anhaltend zweistellig. Neue Märkte wollen erobert, neue Zielgruppen gewonnen und neue Vertriebswege erschlossen werden. Parallel dazu wollen die Kunden und der Fachhandel gepflegt, die Kollektionen überarbeitet und die Produktpalette erweitert werden. Das ist und bleibt noch viele Jahre hoch spannend.

Im Hintergrund verlässt sich Peter Hoffmann auf einen „unkomplizierten Partner“, dessen Offenheit und Fairness er besonders schätzt – die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford. „Vorstand und Berater haben immer an mich und meine Konzepte geglaubt. Und wir haben schon einiges zusammen gestemmt“, blickt Hoffmann auf die letzten Erfolge zurück. Produkt, Kunde und Bank verbinden mehrere feste Zwirne: Echtheit, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.