Yvonne Opitz

Salon Opitz, Enger

Lebt heute gelassener denn je ihren Traum, sowohl eine beruflich erfolgreiche Geschäftsfrau als auch eine zufriedene Ehefrau und Mutter zu sein: Friseurmeisterin Yvonne Opitz.

Yvonne Opitz ist ruhiger geworden. Seit 13 Jahren führt sie den Friseursalon Opitz an der Bielefelder Straße in Enger. Und die Angst davor, morgen nicht mehr ausreichend Kunden zu haben, hat sich endlich gelegt. Yvonne Opitz macht Mut. Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie man Erfolg im Beruf und Frieden in der Familie unter einen Hut bekommt.

Die 42-jährige Handwerksmeisterin hat viel gewagt: Mit 16 kam sie aus der DDR in die Bundesrepublik. Am liebsten hätte sie Schneiderin gelernt, die angebotene Lehrstelle als Näherin reichte ihr jedoch nicht. Sie suchte eine neue Herausforderung und absolvierte eine Ausbildung zur Friseurin. Später lernte sie noch Kosmetikerin und machte den Friseurmeister. Erfahrungen sammelte sie unter anderem auf Mallorca, doch die Liebe zog sie zurück in die ostwestfälische  Heimat. Vier Jahre arbeitete sie als Angestellte in dem Engeraner Salon, konnte ihn dann nach und nach ganz übernehmen.

Die ersten Jahre waren wahrlich nicht leicht, der Steuerberater versäumte guten Rat zu geben. Zudem unterschrieb sie Verträge, die hohe Fixkosten verursachten und sie viel zu lange an einzelne Partner banden. Heute weiß sie es besser: „Ich kann nur jedem Handwerker, der sich selbstständig machen will, empfehlen, sich frühzeitig und vielerorts kaufmännischen Rat einzuholen.“ Von vielen, vermeintlich guten Partnern aus der Anfangszeit ist nur einer übrig geblieben – ihre Hausbank, die Volksbank Bad Oeynhausen- Herford. „Ich wüsste nicht, wo ich heute wäre, wenn ich die nicht jederzeit in meinem Rücken gehabt hätte“, sagt Yvonne Opitz heute. Sie ist begeistert, dass man ihr stets zugetraut habe zu schaffen, was sie sich vorgenommen hat. Und sie freut sich noch heute wie am ersten Tag, dass die Volksbank Anstrengungen und Leistungen ihrer Kunden wahrnimmt.

Geholfen hat die Volksbank auch, einen weiteren großen Lebenstraum zu erfüllen – ein eigenes Häuschen in Bünde, in dem sie mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn glücklich ist. Den Immobilienexperten bescheinigt sie eine „Schafsgeduld bei der Haussuche“, den Kreditbearbeitern „eine hohe Geschwindigkeit“ und ihrer persönlichen Beraterin „eine umfassende Beratung, gepaart mit ganz viel Mitdenken.“ Heute bringt Yvonne Opitz Familie und Geschäft prima unter einen Hut. Das liegt nicht nur an ihrem Mann René, der sich viel um Söhnchen Nikita kümmert. Sondern auch an ihren Mitarbeiterinnen Karin und Sandra, die ebenso ungern streiten wie ihre Chefin. Viel gegenseitiges Vertrauen am Arbeitsplatz und eine glückliche kleine Familie sind genau das, „was ich mir schon als junges Mädchen gewünscht habe“.