Ein Kaffee mit Bastian Könemann - Interview mit dem Geschäftsstellenleiter der Volksbankfiliale in Hille

Azubiblog der Volksbank Herford-Mindener Land eG

von Lena Beuke / 07.04.2022

Hallo, mein Name ist Lena Beuke. Ich bin 19 Jahre alt und ich habe im August 2021 meine Ausbildung bei der Volksbank Herford-Mindener Land begonnen. Bis September war ich in der Geschäftsstelle an der Stiftsallee in Minden, seitdem bin ich in Hille. Gerade ist der erste Berufsschulblock zu Ende gegangen. Nach dem ersten Vierteljahr Arbeit in den Filialen eine interessante Erfahrung, wieder die Schulbank zu drücken.

Heute habe ich den Geschäftsstellenleiter der Volksbank in Hille bei einem Kaffee interviewt.

Lena Beuke und Bastian Könemann vor der Volksbank in Hille

Guten Tag, Herr Könemann. Wie trinken Sie Ihren Kaffee am liebsten?

Am liebsten trinke ich einen Espresso.

Wie lange arbeiten Sie schon für die Volksbank Herford-Mindener Land? Haben Sie hier auch Ihre Ausbildung abgeschlossen?

Ich bin im August 20 Jahre bei der Volksbank und habe dort auch meine Ausbildung begonnen. Meine Ausbildungszeit habe ich in der Geschäftsstelle in der Königstraße verbracht.

Wie gestaltete sich Ihr beruflicher Werdegang bisher? Welche Filialen haben Sie schon kennengelernt?

Nach der Ausbildung war ich ein Jahr Servicemitarbeiter in der Königstraße und danach bin ich als mobiler Berater in den Geschäftsstellen Todtenhausen, Kutenhausen, Leteln und Päpinghausen gewesen. Vor 13 Jahren ging ich als Kundenberater nach Hille. Und 2013 habe ich die Leitung der Geschäftsstelle von meinem langjährigen Kollegen Jürgen Paulsmeyer übernommen.

In den vergangenen Jahren habe ich mich immer weitergebildet und erst den Bank-Fachwirt und den Ausbilderschein gemacht, danach habe ich noch die Prüfung zum diplomierten Bank-Betriebswirt abgelegt.

Gibt es Ereignisse in Ihrem Arbeitsleben, die Ihnen besonders gut in Erinnerung geblieben sind?

Es gibt durchaus bestimmte Kundengespräche, die ich noch im Kopf habe. Ich war immer freudig überrascht, wenn ich zum Beispiel in Beratungen gedacht habe, da wird nichts draus, und der Kunde den Vorschlägen dann doch gefolgt ist. Einmal hat eine Mutter ihrer Tochter Geld geschenkt unter der Bedingung, damit etwas für ihre Rente zu machen. Das ist schon ungewöhnlich. Ich habe also ein Konzept erstellt und das wurde auch so angenommen.

Und gibt es auch etwas Lustiges, an das Sie sich gern erinnern?

In den ersten Tagen meiner Ausbildung an der Königstraße ist meine EC-Karte kaputtgegangen bzw. der Magnetstreifen funktionierte nicht mehr. Außerhalb der Geschäftszeiten kam man nur mit der Karte in den Vorraum und klopfte um weiterzukommen. Tagelang musste ich von außen ans Fenster klopfen und der Geschäftsstellenleiter hat mich dann durch das Fenster einsteigen lassen. Das war eine wirklich skurrile Situation, vor allem für Außenstehende.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf?

Ich mag die Zusammenarbeit mit den Kundinnen und Kunden und mit den Kolleginnen und Kollegen. Vor allem hier in Hille schätze ich die gute und kollegiale Zusammenarbeit im Team, eben dass jeder den Anderen unterstützt und dass man sich hilft.

Was gefällt Ihnen in Hille besonders gut?

Mir gefallen besonders gut die Menschen, die ländlich geprägte Kundschaft. Auch, dass man sich darauf verlassen kann, dass die Leute sich daran halten, wenn sie etwas zusagen. Man hat nicht das Gefühl, absichtlich hinters Licht geführt zu werden, und kann sagen:  Ein Mann – ein Wort.

Womit entspannen Sie sich nach der Arbeit? Welche Hobbys haben Sie?

Normalerweise spiele ich freitags Fußball in einer Altherrenmannschaft und treffe dort gute Bekannte von früher. In Coronazeiten gucke ich auch gern Filme, am liebsten historische Filme.

Außerdem gehe ich gern ins Fitnessstudio. Das ist gut, um Stress abzubauen, für die innere Balance.

 

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.