Die neue Ausbildungsverordnung für Bankkaufleute

Azubiblog der Volksbank Herford-Mindener Land eG

von Finn Budde / 29.04.2021

Hallo zusammen,

seit dem 01.08 letzten Jahres gilt eine neue Verordnung für die Berufsausbildung zum Bankkaufmann /zur Bankkauffrau. Zu spüren bekommen das bis jetzt nur die frisch im August 2020 gestarteten Azubis.

Ihr werdet euch jetzt bestimmt fragen, was sich denn jetzt genau geändert hat – Wir werden es euch verraten!

Aber bevor wir damit anfangen, wäre es noch interessant zu wissen, warum die Verordnung überhaupt geändert wurde. Das lässt sich zum Glück schnell beantworten.

  1. Ob ihr es glaubt oder nicht, die Verordnung, welche bis Ende Juli 2020 gültig war, wurde seit 1997 nicht verändert.
  2. Im Gegenteil zur Verordnung hat sich das Bankgeschäft jedoch maßgeblich verändert. Ein Stichwort dazu: Niedrigzins.
  3. Die Digitalisierung geht auch an den Banken nicht vorüber.
Azubiblog der Volksbank Herford-Mindener Land eG

Jetzt aber zu den Änderungen. Grundlegend wird mit der neuen Verordnung der Focus noch mehr auf die Kunden und die Praxis gelegt. Arbeitsprozesse, die durch die vorangeschrittene Digitalisierung größtenteils automatisiert sind, bilden außerdem nur noch einen kleinen Teil der Ausbildung. Zwei Beispiele dazu sind der Zahlungsverkehr und das Rechnungswesen.

Die Beratungskompetenz wird in den Mittelpunkt gestellt. Ziel dabei ist es, dass die Azubis nach der Ausbildung ihre Kunden ganzheitlich beraten können. Die Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden werden dabei ganz in den Mittelpunkt gestellt.

Zusätzlich wurden die Abschlussprüfungen etwas überarbeitet. Der Inhalt wurde etwas angepasst und Teil 1 der Prüfung findet nun bereits nach 15 Ausbildungsmonaten statt.

Für uns als Azubis ändert sich also nicht viel. Die Kunden waren in unserer Ausbildung schon immer der Mittelpunkt. Da macht es keinen Unterschied aus welchem Lehrjahr unsere Azubis kommen. Wir als Azubis 2020 sind jedoch sehr auf die Zukunft gespannt und freuen uns umso mehr.

Finn Budde