Margit Dodd

40-jähriges Dienstjubiläum am 1. August 2020

Als Margit Plaumann (heute Dodd) am 1. August 1980 ihren beruflichen Weg bei der Volksbank Holzhausen II begann, ging sie nach damaligem Sprachgebrauch als Stift in die Lehre – und „Lehrjahre sind keine Herrenjahre!“ - sagte man.

Margit Dodd
Margit Dodd

Die Volksbank Holzhausen II entstand genau in diesem Jahr durch den Zusammenschluss der Spar- und Darlehnskasse Holzhausen II-Hartum mit dem Südhemmer Spar- und Darlehnskassenverein. Das praktische Lernen fand in allen Geschäftsstellen statt. Computer waren (noch) kein Thema, Papierbelege und ihre Verwaltung nahmen einen großen Zeitanteil ein. Zum typischen Alltag gehörten das Einsortieren von Kontoauszügen in einen großen Kontentrog, das Schreiben von Überweisungen für die Kunden, die damals einfach ihre Rechnungen auf den Tresen legten, und das Leimen von Kontenbüchern mittels einer entsprechenden Maschine (- und wie selbstverständlich das Kaffee kochen oder Besorgungen für Vorgesetzte und Kollegen). Insgesamt ging alles in einem deutlich ruhigeren Tempo vonstatten. Die Bank war samstags geöffnet, damit die Kunden sich mit Bargeld für den Wochenendeinkauf versorgen konnten -Geldautomaten gab es noch nicht.

Zur Berufsschule ging es in Blöcken von zwei bis drei Wochen nach Münster in das Internat des Westfälischen Genossenschaftsverbandes. Hier kamen Azubis aus verschiedenen regionalen Genossenschaftsbanken zusammen (-und um 22 Uhr war Bettruhe!).

Margit Dodds Aufgabengebiet lag nach bestandener Prüfung von 1983 bis 1990 im sogenannten „Schalterdienst“. Das Wort beschreibt die Arbeit ganz passend als das, was sie war: Das Bearbeiten von Kundenwünschen im Bar- und Überweisungsverkehr über das Eröffnen eines Sparbuchs bis zur Weiterleitung einer Kreditanfrage.

Es folgten 12 Jahre in der Buchhaltung, bevor Margit Dodd wieder in den Kundenkontakt wechselte. Die Ansprüche der Kunden und damit das Aufgabengebiet hatten sich inzwischen weiterentwickelt: Sehr viele Dinge waren automatisiert, es ging verstärkt um Service und aktives Ansprechen von Finanzthemen, die für Kunden Vorteile bedeuten könnten.

Stationen waren vorrangig die Geschäftsstellen im Bereich Hille-Holzhausen inklusive der Geschäftsstelle Minden-Stiftsallee, später auch die Urlaubs- und Krankheitsvertretung in Mindener und Portaner Standorten. Seit 2004 ist Margit Dodds Arbeitsplatz fest in Hartum. Seit 2010 kümmert sie sich in der neu gebauten Geschäftsstelle an der Mindener Straße als erste Ansprechpartnerin um alle Kundenanliegen.

Während ihrer 40-jährigen Tätigkeit veränderte sich die Bankenlandschaft ständig. Allein sechs Fusionen begleitete Frau Dodd in dieser Zeit.

Vorstand und Aufsichtsrat gratulieren Margit Dodd zum 40-jährigen Jubiläum und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg an ihren Aufgaben sowie persönlich alles Gute.

Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2020