Online einkaufen – aber sicher!

Volksbank informiert über das neue Bezahlverfahren „paydirekt“

Torsten Soll ist Experte für elektronische Bankdienstleistungen bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und informiert über den neuen sicheren Online-Bezahldienst „paydirekt“.

Herford. Einfach, direkt und vor allem sicher: Das neue banken-basierte Online-Bezahlverfahren „paydirekt“ nimmt Fahrt auf. Seit Ende November 2015 ist der gemeinschaftliche Bezahldienst der deutschen Banken und Sparkassen am Start. Kunden der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG können sich seitdem bereits registrieren – und das haben inzwischen auch schon über 300.000 Privatkunden in Deutschland getan. Mittlerweile stehen bereits 100 Online-Shops bereit, die das neue unkomplizierte Zahlverfahren akzeptieren – zum Beispiel der Computerversand „Alternate“, Europas Nummer eins für Heimfitness „Sport-Tiedje“ oder der Haribo-Online-Shop. Weitere namhafte Shops werden folgen.
Die Registrierung für „paydirekt“ erfolgt über den bestehenden Zugang zum Online-Banking. Nach der erfolgreichen Registrierung wird der Einkauf im Online-Shop mit den Zugangsdaten, dem Benutzernamen und Passwort, abgewickelt. Der komplette Ablauf erfolgt nach den gültigen Datenschutz-Regelungen. Die Server von „paydirekt“ stehen in Deutschland. Alle Einkäufe können übersichtlich - auch per App - verwaltet werden. Somit behalten Kunden die volle Kontrolle über ihre Daten und Einkäufe.
Torsten Soll ist Leiter des Spezialisten-Teams für elektronische Bankdienstleistungen bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und beantwortet die wichtigsten Fragen zu „paydirekt“.

Was macht „paydirekt“ sicherer als andere Online-Bezahlverfahren?
Torsten Soll: „paydirekt“ nutzt das eigene Girokonto, was ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Auch Datenschutz und Transparenz unterliegen den deutschen Normen und Regularien.

Welche Garantien schützen den Kunden beim Bezahlen mit „paydirekt“?
Torsten Soll: Es wird viel Wert auf Käuferschutz und Händlergarantie gelegt. Bei Nichtlieferung der Waren kann der Käufer die Zahlung über seine Bank zurückfordern. Aber auch der Händler profitiert davon, dass die Zahlung beim Versand der Waren durchgeführt wurde und der Geldeingang somit sicher ist.

Wer hat Zugriff auf die Daten der Kunden?
Torsten Soll: Die Kontodaten verbleiben stets bei der Bank der Kunden und werden nicht an den Händler weitergegeben. Zusätzlich werden die Warenkorb-Daten von „paydirekt“ nicht an Dritte ausgegeben. Die Server und Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland – Made in Germany also.

Gibt es Voraussetzungen für die Nutzung von „paydirekt“?
Torsten Soll: Jeder Kunde, der ein Girokonto besitzt, kann grundsätzlich „paydirekt“ nutzen. Als Voraussetzung muss dieses Konto eine Freischaltung zum Online-Banking besitzen. Denn die Registrierung erfolgt direkt im Online-Banking der kontoführenden Bank.

Wie funktioniert der Einkauf mit „paydirekt“?
Torsten Soll: Im Warenkorb wählt der Kunde das Bezahlverfahren „paydirekt“ aus und meldet sich schnell und einfach mit dem selbst vergebenen Benutzernamen und Passwort an. Durch Bestätigung wird der Kauf ausgeführt und das Geld vom Konto belastet.

Welche Internet-Shops bieten „paydirekt“ aktuell an?
Torsten Soll: Mittlerweile sind bereits 85 Shops an „paydirekt“ angeschlossen. Spätestens zum Weihnachtsgeschäft soll auch die Metro AG mit ihren Vertriebsmarken das Online-Bezahlsystem anbieten. Damit wären zum Beispiel im Bereich Verbraucherelektronik mit „Media Markt“ und „Saturn“ sowie den Händlern „real“ und „Redcoon“ weitere große Online-Shops mit dabei. Unter www.paydirekt.de gibt es immer aktuelle Übersichten über die Shops und weitere Infos zum Thema.

Wer hat „paydirekt“ gegründet?
Torsten Soll: „paydirekt“ ist ein Projekt der Genossenschaftsbanken, Sparkassen sowie Groß- und Privatbanken in Deutschland.

Was kostet die Nutzung von „paydirekt“?
Torsten Soll: Für die Kunden der beteiligten Banken ist die Nutzung kostenfrei.