Dank für beständiges Vertrauen

Volksbank-Mitglieder für langjährige Treue geehrt

Herford. Es war vor exakt 50 Jahren: In Deutschland fiel der Startschuss für das Farbfernsehen. Die Beatles veröffentlichten ihr bahnbrechendes Album „Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ und mit dem Tod Konrad Adenauers ging ein wichtiges Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte zuende. In jenem Jahr entschieden sich auch zahlreiche Menschen aus der Region für eine Mitgliedschaft in ihrer örtlichen Genossenschaftsbank. Dies nahm die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford jetzt zum Anlass, zahlreiche dieser Mitglieder für ihre anhaltende, langjährige Treue zu ehren.

Im Rahmen eines unterhaltsamen Kaffee-Nachmittags mit einem historischen Rückblick auf das Jahr 1967 im Herforder Hotel Waldesrand gratulierte Vorstandssprecher Andreas Kämmerling den Jubilaren und dankte ihnen für das beständige Vertrauen in ihre Volksbank über die vergangenen 50 Jahre. „Dieses Jubiläum zu feiern ist bei uns Tradition und es kommt ebenso wenig aus der Mode wie die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft selbst“, so Kämmerling.

Allein in Deutschland halten über 18 Millionen Mitglieder Anteile an einer Genossenschaft und sichern sich damit Mitspracherechte an ihrer Bank. Auch dank ihrer Mitglieder ist aus ehemals 21 selbständigen Genossenschaften die heutige leistungsfähige Volksbank Bad Oeynhausen-Herford entstanden, die als eigenständiges Unternehmen in besonderer Weise im regionalen Wirtschaftsleben verwurzelt und ihrer Heimatregion eng verbunden ist. „Die Qualitätsstandards der genossenschaftlichen Finanzgruppe gehören zu den höchsten in der gesamten Branche. Ohne staatliche Hilfe wurden sämtliche Turbulenzen an den Finanzmärkten gemeistert. Wir stehen für Sicherheit und Zuverlässigkeit. Auch in Zukunft“, erklärte Kämmerling und gab noch einen kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2016.

Dabei zeigte der Vorstandssprecher neben den wirtschaftlichen Erfolgen auch die aktuellen Herausforderungen für die Bank auf: Neben dem hohen Regulierungsdruck ist dies unter anderem die zunehmende Digitalisierung der Branche. „Aber auch die Kosteneffizienz muss im Blick gehalten werden. Sie ist, auch bedingt durch die anhaltende Niedrigzinspolitik, eine entscheidende Herausforderung.“

Gemeinsam mit dem Gastreferenten, Oberstudiendirektor a.D. Ernst Tilly aus Bünde, gingen die Gäste anschließend auf eine unterhaltsame Zeitreise in das Jahr 1967, ehe der kurzweilige Nachmittag bei Kaffee und Kuchen seinen Abschluss fand.