Vorstandsveränderung in der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford

Michael Knoll verlässt Genossenschaftsinstitut zum Jahresende

Verlässt die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford zum Jahresende auf eigenen Wunsch: Vorstandsmitglied Michael Knoll.

Kreis Herford/Bad Oeynhausen. Respekt und Bedauern: Das waren die beiden vorherrschenden Gefühle, mit denen die Vertreter der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford auf ihrer Versammlung am 29. Mai die Nachricht über das Ausscheiden von Vorstandsmitglied Michael Knoll (52) aufnahmen. „Wir bedauern Michael Knolls Entscheidung und zollen ihm gleichzeitig einen hohen Respekt für seinen unternehmerischen Mut“, so fasste der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Kemper die Stimmung zusammen.

Knoll, der nicht nur eine Banklehre sowie ein bankbetriebswirtschaftliches Studium absolviert hat, sondern berufsbegleitend auch Psychologie studiert hat, wird die Bank zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen und sich als Personalberater selbständig machen. Michael Knoll: „Es war mein Wunsch, meine unterschiedlichen Kompetenzen – hier die Psychologie, dort die Personalentwicklung und Personalberatung – noch stärker beruflich zu nutzen.“ Der wachsende Fachkräftemangel mache es für Unternehmen immer wichtiger, den eigenen Nachwuchs zu entwickeln und mehr in die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie das Gesundheitsmanagement zu investieren. An dieser Stelle wolle Knoll Unternehmen der Region als Berater unterstützend zur Seite stehen.

2004 wurde Knoll zum Generalbevollmächtigten berufen. Seit dem 1. April 2006 ist er Mitglied des Vorstands mit der Verantwortung für den Privatkundenbereich und Personalthemen. Kemper würdigte Knoll als engagierten Spezialisten auf dem Gebiet der Vermögensberatung und der Personalarbeit. Er bedankte sich bei Knoll für sein Engagement für die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford. „27 Jahre, davon mehr als elf als Vorstand, hat sich Michael Knoll für unsere Genossenschaftsbank eingesetzt und mitgewirkt, sie zu entwickeln, voranzubringen und zukunftsfähig aufzustellen. Die Bank plant keine Nachbesetzung des nunmehr frei werdenden Vorstandspostens“, so Kemper.

„Dank der guten organisatorischen Aufstellung unserer Bank insgesamt und sehr qualifizierter Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir davon überzeugt, die vor uns stehenden Aufgaben auch mit einem Zweiervorstand bewältigen zu können“, erläuterte Vorstandssprecher Andreas Kämmerling diese Entscheidung.