Eine starke Genossenschaftsbank im Kreis Herford und im Altkreis Minden

Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG und die Volksbank Mindener Land eG wollen die Zukunft gemeinsam gestalten

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG und die Volksbank Mindener Land eG mit einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Regionalbank stellen.

Der Zusammenschluss der beiden Häuser soll im Jahr 2020 unter dem Namen „Volksbank Herford-Minden eG“ erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.  

Fusion identischer Herausforderungen

Die zwei Banken pflegen langjährige gute Kontakte. Die geschäftspolitische Ausrichtung ist ähnlich, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion identischer Herausforderungen von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Andreas Kämmerling, Vorstandssprecher der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG.

v.l.: Heinrich Meier (Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Mindener Land) Udo Napp (Vorstand Volksbank Mindener Land), Andreas Kämmerling (Vorstandssprecher Volksbank Bad Oeynhausen-Herford), Oliver Ohm (Vorstand Volksbank Bad Oeynhausen-Herford), Peter Scherf (Vorstand Volksbank Mindener Land) und Klaus Kemper (Aufsichtsratsvorsitzender Volksbank Bad Oeynhausen-Herford)

Mehr Leistung für Kunden

Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Peter Scherf, Vorstandssprecher der Volksbank Mindener Land  eG: „Für uns im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Bank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet, es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und technische Innovationen zügig umzusetzen.“

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarker und verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft und Privatkunden verstehen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. Die vorhandenen Gebäude erlauben eine dezentrale Struktur und sichern die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung langfristig in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“, so Oliver Ohm, Vorstand der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht langfristig sichere Arbeitsplätze, und junge Menschen profitieren von einem starken Ausbilder.“ Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber in Deutschland und Europa zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Regionalbank diese regulatorischen Anforderungen (z. B. Basel III) gemeinsam besser bewältigen und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten senken“, ergänzt Udo Napp, Vorstand der Volksbank Mindener Land eG. Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Filialen und die Unterstützung von Vereinen und Initiativen hier vor Ort.

Gute Vorbereitung

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitgliedervertreter wurden bereits schriftlich benachrichtigt. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Vertreterversammlungen der beiden Banken im Frühjahr 2020.

Die „NEUE“ Genossenschaftsbank soll im Jahr 2020 entstehen. Im Zuge des Zusammenwachsens werden vor allem die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen. „Wir wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen“, betonen die Vorstände.

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute würde eine große und starke Genossenschaftsbank im Kreis Herford und im Altkreis Minden entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von rund 4 Milliarden Euro. Weitere Kennziffern: 51 Bankstellen, 155.000 Kunden (davon mehr 83.000 genossenschaftliche Anteilseigner) und rund 650 Mitarbeiter.

Geschäftsgebiet der "NEUEN" Bank

Quelle: zeb.research