Mitglieder erhalten vier Prozent Dividende

Vertreterversammlung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford
im GOP Varieté-Theater

Bad Oeynhausen/Kreis Herford. Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford haben jetzt im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung im GOP Varieté-Theater in Bad Oeynhausen eine umfassende Rückschau auf das zurückliegende Geschäftsjahr ihrer Genossenschaftsbank gehalten. Dabei zog Vorstandssprecher Andreas Kämmerling eine positive Bilanz des Jahres 2018. „Erneut kein leichtes Jahr für die Finanzbranche“, stellte Kämmerling fest und zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis des zurückliegenden Jahres. Bei der Gelegenheit präsentierte Kämmerling auch den Jahresbericht 2018, der nun in digitaler Form auf der Homepage der Bank zur Verfügung steht.

Kämmerlings Bericht zufolge hat sich neben den anhaltend niedrigen Zinsen und der überbordenden Regulatorik in den vergangenen Jahren auch die voranschreitende Digitalisierung als immer größere Herausforderung herauskristallisiert. So lag ein großer Fokus im zurückliegenden Jahr auf der Umstellung auf ein komplett neues bankeninternes IT-System, welches den Mitarbeitern ein hohes Maß an Einsatz abverlangte. Dennoch konnte die Genossenschaftsbank ihre Bilanzsumme um über fünf Prozent auf nun 2,174 Milliarden Euro steigern (2017: 2,069 Milliarden Euro).

Um auch zukünftig für Markt und Wettbewerb gut gerüstet zu sein, legt die Volksbank ein besonderes Augenmerk auf die Verzahnung von Regionalität und Digitalisierung. Allein im ersten Quartal 2019 sei die Umsatzauskunft in der Banking-App 721.000 Mal angeklickt worden. Das Kundenservicecenter VOBA@ON bearbeitete über 60.000 Anrufe und kommunizierte in rund 6.500 Live-Chats online mit den Volksbank-Kunden. „Unsere Homepage ist mit durchschnittlich über 150.000 Besuchen pro Monat unsere am stärksten frequentierte Geschäftsstelle“, so Kämmerling.

„Die persönliche und ganzheitliche Beratung ist und bleibt eine unserer wichtigsten Kernkompetenzen. Sie wird allerdings um digitale Angebote ergänzt und ausgebaut.“ Auch durch den Ausbau wichtiger Geschäftsfelder konnte die Betreuung der Kunden und Mitglieder noch weiterentwickelt und somit erneut ein stabiles Wachstum verzeichnet werden. So wuchs das betreute Kundenvolumen der heimischen Genossenschaftsbank im zurückliegenden Geschäftsjahr erstmals auf über 4 Milliarden Euro.

Besonders erfreulich sei das deutliche Kreditwachstum von plus 11,9 Prozent. „Dieses Wachstum verteilt sich gleichermaßen auf gewerbliche Investitionen sowie das private Baufinanzierungsgeschäft. Einige Investitionsentscheidungen sind von den Kunden schon in 2017 getroffen worden und kamen dann im Jahr 2018 zur Auszahlung“, so Kämmerling. In 2019 werde man dieses Ergebnis wohl nicht realisieren können, da die Konjunktur an Dynamik einbüße und „die unendlichen Diskussionen um mögliche Zölle und Brexit nicht verstummen, dennoch sind wir gut in das Jahr 2019 gestartet“, so Kämmerling. Im Bereich der Kundeneinlagen liegt die Volksbank mit einem Wachstum von 1,72 Prozent im Plankorridor.

Nach gezahlten Steuern in Höhe von 7,3 Millionen Euro sowie der Dotierung der Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 5 Millionen Euro wurde von der Vertreterversammlung auf Grundlage des Jahresüberschusses in Höhe von 5,9 Millionen Euro auch in diesem Jahr wieder eine Dividendenzahlung in Höhe von drei Prozent je Geschäftsanteil beschlossen. Hinzu kommt ein Bonus in Höhe von einem Prozent.

Andreas Kämmerling nutzte die Gelegenheit, sich ausdrücklich bei den Mitgliedern des Aufsichtsrats und den Mitarbeitern der Bank für ihr Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft im zurückliegenden Jahr zu bedanken, die erneut zu diesem guten Ergebnis geführt haben.

Im Rahmen der turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen wurden Marc Bollmeyer, Frank Josting und Ulrich Wellpott von den Mitgliedervertretern der Volksbank in ihren Ämtern bestätigt. Der Engeraner Diplom-Kaufmann und Wirtschaftsprüfer Thorsten Lutzke wurde als neues Mitglied ins Aufsichtsgremium der Bank gewählt. Er übernimmt den Sitz von Karl-August Siepelmeyer, der nach 22 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus Altersgründen satzungsgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidet und vom Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Kemper in einer kurzen Ansprache für sein langjähriges Engagement gewürdigt wurde.

Der detaillierte Jahresbericht 2018 steht Ihnen hier als PDF-Download zur Verfügung: www.meinevolksbank.de/jahresbericht

Dank für 22 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford: Vorstandssprecher Andreas Kämmerling (links), sein Vorstandskollege Oliver Ohm (rechts) und der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Kemper (Mitte) mit dem neugewählten Aufsichtsrat Thorsten Lutzke (2. von links), der den Sitz des scheidenden Aufsichtsratsmitglieds Karl-August Siepelmeyer (2. von rechts) übernimmt.