Einbruchsversuch in Volksbank-Geschäftsstelle Spenge

Unbekannte Täter graben Tunnel

Spenge. Unbekannte haben einen zirka acht Meter langen Tunnel zum Volksbank-Gebäude an der Spenger Poststraße gegraben. Aufgefallen war der Tunnel, weil sich Pflastersteine in der Zufahrt zur Geschäftsstelle abgesenkt hatten. Der anfängliche Verdacht eines Wasserschadens im Untergrund erwies sich bei genauerer Überprüfung durch eine Baufirma als Einbruchsversuch.

In etwa zwei Metern Tiefe stießen die Arbeiter auf einen mit Holzbrettern verschalten Tunnel. Offenbar wollten die Täter versuchen, durch die Außenmauer in die Bank zu gelangen. Bei näherer Betrachtung stellte die hinzugerufene Polizei fest, dass der Tunnel seinen Ursprung im nahegelegenen Trafohäuschen eines Stromnetzbetreibers hat.

„Das ist schon ein außergewöhnlicher Fall, den wir so noch nicht hatten“, zeigt sich Volksbank-Pressesprecher Andreas Kelch überrascht. „Dem ersten Anschein nach hat es zum Glück aber keine Beschädigungen am Gebäude gegeben.“

Die Geschäftsstellen sind nach Auskunft der Bank gut gegen Einbruch und Vandalismus abgesichert. Die Sicherheitsvorkehrungen würden laufend überprüft und aktualisiert.