Telefonische Beratung nutzen

Corona-Soforthilfe: Volksbank bietet Unterstützung für Unternehmen und Privatkunden

Herford. Die Corona-Krise bringt für viele Firmen derzeit finanzielle Schwierigkeiten mit sich: Rechnungen, Mieten und Löhne müssen trotz aller Einschränkungen weiterbezahlt und der Lebensunterhalt der Beteiligten gesichert werden. Viele Arbeitgeber aber auch deren Arbeitnehmer sind von der aktuellen Krise unmittelbar betroffen. Eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung fällt jetzt den Banken vor Ort zu, die den Unternehmen dabei helfen, die jüngst beschlossenen staatlichen Hilfsleistungen in Anspruch zu nehmen.

„Wir raten unseren Kunden, bei finanziellen Engpässen nicht auf eigene Faust zu handeln, sondern unbedingt den persönlichen Berater telefonisch zu kontaktieren. Unsere Berater suchen gemeinsam mit den Betroffenen nach den passenden Lösungen, um finanzielle Engpässe zu überbrücken. Hierfür gibt es jetzt zahlreiche neue Werkzeuge für Unternehmen und auch Privatkunden - von staatlichen Soforthilfen über Förderkredite bis hin zu ganz individuellen Angeboten unseres Hauses“, erklärt Andreas Kämmerling, Vorstandssprecher der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford.

Mit dem KfW-Sonderkreditprogramm, Soforthilfen oder Bürgschaften des Landes NRW erhalten Unternehmen grundsätzlich die dringend benötigten Liquiditätshilfen. Dabei gibt es einiges zu beachten. Eine Voraussetzung für Kreditzusagen ist zum Beispiel, dass das beantragende Unternehmen vor der Corona-Krise im vergangenen Jahr noch nicht in finanziellen Schwierigkeiten war. „Hier sind wir als Bank nach wie vor gegenüber der KfW zur Bonitätsprüfung verpflichtet“, stellt Kämmerling klar. Ein Gespräch mit dem persönlichen Bankberater, der auch den Antrag an die KfW weitergibt, bringt hier schnell Klarheit.

Abseits der Hilfsangebote von Bund und Land hat die Volksbank aber auch eigene schnelle und unkomplizierte Lösungen für Unternehmen im Angebot. So bietet die Volksbank ihren Firmenkunden zur Liquiditätssicherung eine Corona-Soforthilfe in Form einer übergangsweisen Ausweitung des Kontokorrentkredits je nach Umsatz bis maximal 100.000 Euro für bis zu 180 Tage an. Infos zu allen Hilfsangeboten sowie weitere hilfreiche Tipps zur möglichen Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Beantragung von Kurzarbeitergeld stellt die Volksbank ihren Firmenkunden unter www.meinevolksbank.de/corona-soforthilfe zur Verfügung.

Auch Privatkunden, die zum Beispiel aufgrund von Kurzarbeit unter finanziellen Engpässen leiden, sollten sich an ihren persönlichen Berater wenden. Bei laufenden Krediten greifen hier oft bestehende Restkreditversicherungen. Ansonsten können je nach Art des bestehenden Kredits auch mehrmonatige Ratenpausen oder für bis zu 12 Monate reduzierte Überbrückungsraten vereinbart werden. Inhabern von Kreditkarten kann eine Finanzreserve von bis zu 15.000 Euro als Polster eingeräumt werden, das bei Inanspruchnahme automatisch in einen Ratenkredit umgewandelt wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere individuelle Möglichkeiten zur Überbrückung von Engpässen.

„Aktuell entwickeln wir unter Hochdruck noch weitere Angebote, die es unseren Kunden ermöglichen, auch in Krisenzeiten unkompliziert online oder per Telefon die nötige Liquidität zu erhalten. Da wir aufgrund der Corona-Lage einige Geschäftsstellen für den Kundenverkehr geschlossen haben, um sowohl unsere Kunden als auch die Mitarbeiter vor einer möglichen Infektion zu schützen, empfehlen wir grundsätzlich die Kontaktaufnahme über unser Kundendialogcenter VOBA@ON, das bereits viele Anliegen direkt bearbeiten kann und ansonsten den Kontakt zum richtigen Ansprechpartner herstellt“, so Kämmerling. Das VOBA@ON ist telefonisch oder per WhatsApp unter 05221 28010 und auch über den Live-Chat auf der Homepage der Bank zu erreichen.

„Die Sicherung der Unternehmensliquidität steht richtigerweise im Zentrum der von der Politik beschlossenen Hilfsmaßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. Wir als vor Ort verwurzelte Volksbank verstehen uns als Teil der Lösung und werden alle Anstrengungen unternehmen, damit die Hilfe möglichst schnell in den Unternehmen bei uns in der Region ankommt“, so Andreas Kämmerling abschließend.